Veranstaltungsübersicht für die Region um Oldenburg/Emden

Es sind 28 Events verfügbar.

Vom Fischer und seiner Frau 1

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 09:50 Uhr bis 14.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 2

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 09:50 Uhr bis 14.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 3

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 15.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 4

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 15.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 5

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 18.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 6

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 18.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 7

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 21.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 8

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 21.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 9

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 22.08.2020 23:00 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 10

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 22.08.2020 23:00 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 11

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 25.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 12

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 25.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 13

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 26.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 14

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 26.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 15

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 28.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 16

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 28.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 17

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 29.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 18

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 29.08.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 19

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 01.09.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 20

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 01.09.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 21

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 02.09.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 22

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 02.09.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 23

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 04.09.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 24

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 04.09.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 25

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 05.09.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Vom Fischer und seiner Frau 26

...
Datum:
Ort:
Freilichtbühne Dangast in Varel
Verkauf:
27.09.2018 10:40 Uhr bis 05.09.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 20,00 €

Beschreibung:
"Vom Fischer und seiner Frau“ mehr als nur ein Märchen „Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einer kleinen Fischerhütte, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und angelte und angelte.“ So beginnt eines der bekanntesten Märchen der Brüder Grimm – „Vom Fischer und seiner Frau“. Es stammt von Philipp Otto Runge (1777 – 1810). Es ist eines von zwei Märchen, die der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik verfasst hat. Der Künstler war mit den Brüdern Grimm befreundet. Er überarbeitete das eher untypische Volksmärchen, in dem ein bitter-armer Fischer einen sprechenden Butt, an der Angel bekommt und diesem „verwunschenen Fisch/Prinzen“ das Leben schenkt. Für diese noble Geste erhält er "die Erfüllung seiner Wünsche". Runge schrieb das Märchen vermutlich 1805 unter dem Eindruck der Napoleonischen Fremdherrschaft in plattdeutsch auf ("van den Fischer und siine Fru"). Durch das „Platt“ wirkt es volksnah - wie eine moralisierende Parabel, dass Maßlosigkeit bestraft wird. Zeitgenossen verstanden das Märchen aber durchaus auch als Satire auf Napoleon und seine Verwandtschaft. Reich an Adjektiven und mit detaillierten Beschreibungen ausgeschmückt, wird dem Leser die Dekadenz einer feudalistischen Hierarchie, die sich äußerlich an Prunk und Titel festmacht, innerlich aber ohne Kraft und kluge Führung ist, vorgeführt. Während der Fischer im Märchen mit seiner Arbeit und Lebenssituation zufrieden ist, hadert seine Frau mit ihrem Schicksal. So steigern sich ihre Wünsche ins Maßlose. Immer wieder tritt er mit neuen Forderungen an die Wasserkante heran: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will!l“ Die sich verändernden Farben des aufgewühlten Meeres „beschreiben im Märchen“ dabei das schlechte Gewissen des Fischers, der ständig mit neuen Wünschen seiner Frau (König, Kaiser, Papst…) zum Butt gehen muss. Auch wenn der Fischer die Gefahr erkennt – wagt er es nicht, zu opponieren. So sind sie es schließlich gemeinsam, die durch das Zusammenspiel von Hörig- und Maßlosigkeit fast eine Art Sintflut heraufbeschwören. Das Paar steht symbolisch für die gesamte Menschheit, die mit Chancen und Ressourcen fahrlässig umgeht und durch ungezügelte Profitgier Umweltkatastrophen billigend in Kauf nimmt. Ein Thema, dass heute so aktuell wie eh und je ist. Hinweis: Rollstuhlfahrerplätze sind direkt über den Veranstalter erhältlich. Busunternehmen wenden sich bitte ebenfalls direkt an den Veranstalter.

Jürgen von der Lippe 27

...
Datum:
Ort:
Kulturetage in Oldenburg
Verkauf:
01.06.2018 13:07 Uhr bis 28.10.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 33,25 €

Beschreibung:

Torsten Sträter 28

...
Datum:
Ort:
Weser-Ems-Hallen(Kongresshalle) in Oldenburg
Verkauf:
21.11.2018 11:00 Uhr bis 28.11.2020 23:59 Uhr
Preis:
ab 31,85 €

Beschreibung: